Vignette Österreich – Prüfung der Preiselastizität
Prüfung der Nachfrageveränderung bei Erhöhnung der Vignettenpreise mittels eines empirisch-modellanalytsichen Ansatzes.
Über eine profunde Ermittlung der Wirkungen zwischen Preiserhöhung und Verkehrs- und Nachfrageverhalten mittels Befragungen in Österreich und wesentlichen „Nachbarstaaten“ (Deutschland, Niederlande, Schweiz und Ungarn) und einer Modellanalyse der Befragungsergebnisse werden mögliche Vignettennachfrageveränderungen bei unterschiedlichen Vignettenpreiserhöhungen abgeschätzt. Dabei wird zwischen einer kurzfristigen Nachfrageveränderung (im ersten Jahr der Erhöhung) und einer langfristigen Nachfrageveränderung unterschieden.
Als Ergebnis wurden für vier unterschiedlich höherer Preise je Vignettenkategorie im Pkw-Verkehr (Jahre-, Monats- und Wochenvignette) reduzierte Vignettennutzer ermittelt. Dabei werden einerseits die Gründe für den Nichtkauf und andererseits die Ersatzhandlungen (anstatt mit Vignette auf der Autobahn zu fahren) ermittelt. Zusätzlich wurde das Konfliktpotenzial, also jene Personen, die zwar weiterhin die Vignette kaufen, jedoch keinesfalls mit der Erhöhung einverstanden sind, eruiert.
Auftraggeber:
ÖSAG
Projektlaufzeit: Jänner 2000 bis Juni 2000
Projektpartner: Fessel-Gfk
Weitere Informationen:
DI Norbert Sedlacek
This e-mail address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.
+43–1–504 12 58/17