Mobilitätserhebung österreichischer Haushalte 1995
Im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans wurden 1995 mehr als 12.000 Haushalte zu ihrem Verkehrsverhalten befragt. Die Befragung wurde in Form einer schriftlich/postalischen Erhebung nach dem KONTIV-Design durchgeführt. Das Projekt umfasste Kontrollerhebungen, Non-Response-Analyse und Hochrechnung des Datenbestandes.
Der Österreichische Bundesverkehrswegeplan (BVWP) kann als Fortschreibung und Konkretisierung des Österreichischen Gesamtverkehrskonzeptes 1991 (GVK-Ö 91) betrachtet werden. Im Rahmen des BVWP sollte, ausgehend von österreichweit zu erfassenden Datengrundlagen, zunächst die bestehende Verkehrssituation in Österreich analysiert und dokumentiert werden.
Ziel der Personenverkehrserhebung im Rahmen des BVWP war es:
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Daten und Kennziffern zum allgemeinen Mobilitätsverhalten der österreichischen Bevölkerung zu gewinnen,
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Grundlagen zu den Personenverkehrsströmen, die sich in Österreich zwischen Verkehrsbezirken abspielen, zu erhalten und
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die Bestimmungsgründe für das realisierte Verkehrsverhalten sowie deren Veränderungsbereiche/ Veränderbarkeit abzuschätzen.
Im Rahmen der Gewichtung und Hochrechnung der Mobilitätserhebung österreichischer Haushalte wurde zusätzlich zur allgemeinen Stichprobe Kontrollerhebungen durchgeführt, um so erhebungstechnisch Bedingte Fehler zu überprüfen und gegebenenfalls zu korrigieren. So wurde neben einer Non-Reported-Trips-Analyse auch eine Non-Response-Analyse durchgeführt, um die Gewichtungs- und Hochrechnungsprozeduren zu verfeinern.
Auftraggeber:
Bundesministerium für Wissenschaft und Verkehr
Projektlaufzeit: 1996 bis 1998
Projektpartner:
Sammer & Partner ZT GmbH
Weitere Informationen:
Mag. Ing. Rupert Tomschy
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+43–1–504 12 58/20