Modellvorhaben „Sanfte Mobilitäts-Partnerschaft“ (Betriebliches Mobilitätsmanagement)
In dem zweijährigen Modellvorhaben haben das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) gemeinsam mit dem Umweltbundesamt (UBA GmbH), der AVL List GmbH (Graz), dem Landeskrankenhaus Tulln sowie dem Medienhaus Vorarlberg die Instrumente des betrieblichen Mobilitätsmanagements modellhaft angewendet. Die Ergebnisse der Modellbetriebe sind ermutigend und zeigen, dass betriebliches Mobilitätsmanagement eine deutliche Reduktion von CO2-Emissionen und Umweltbelastungen möglich macht und gleichzeitig zur Transportrationalisierung und damit verbundenen Kostenvorteilen beiträgt.
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Aufgrund der umgesetzten Maßnahmen konnte der Pkw-Anteil bei den Arbeitswegen zum Teil deutlich reduziert werden (bis 15%!).
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Die Verkehrsmittelwahländerungen wirkten sich wie folgt auf die Emissionen aus: CO2-Reduktionen in der Größenordnung zwischen 3% bis 30%!
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Dass die Aktivitäten, welche die einzelnen Modellbetriebe gesetzt haben, auch von den jeweiligen Mitarbeitern gewürdigt werden und die Akzeptanz für Maßnahmen hoch ist, zeigt die Bewertung des Modellvorhabens durch die Mitarbeiter: So haben in allen Betrieben mehr als die Hälfte der Belegschaft das Projekt mit “sehr gut” bzw. “gut” benotet.
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Als sehr positives Ergebnis kann der - von allen Betrieben genannte - Imagegewinn durch das Modellvorhaben gewertet werden.
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Neben dem Imagegewinn konnten aber auch Kosteneinsparungen durch die Umsetzung von umweltbewussten Verkehrsmaßnahmen erreicht werden.
Um die Ergebnisse der Modellbetriebe auch anderen Unternehmen nutzbar zu machen und zur Durchführung von Mobilitätsmanagement zu motivieren, wurde ein Leitfaden zum Thema „Betriebliches Mobilitätsmanagement“ erstellt, der die Ergebnisse und Maßnahmen des Modellvorhabens zusammenfasst und Tipps und Hinweise für die Erstellung und Umsetzung von betrieblichen Mobilitätskonzepten enthält.
Auftraggeber:
Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW). Abt. Abteilung Verkehr, Mobilität, Siedlungswesen, Lärm
Projektlaufzeit: Oktober 1997 bis November 1999
Projektpartner:
keine
Weitere Informationen:
DI Markus Schuster
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+43–1–504 12 58/21